Renten-/Altersvorsorgetipps

Früher oder später sollte sich jeder Arbeitnehmer Gedanken darüber machen, wie er am besten für das Alter vorsorgt. In den meisten Fällen reicht die Rente für einen normalen Lebensstandard nicht aus. Immer mehr Menschen geraten in die Altersarmut, weil sie nicht rechtzeitig Geld an die Seite gelegt haben.

Die gesetzliche Rente aufbessern

In der heutigen Zeit lohnt es sich nicht mehr, dass Geld auf der Sparkasse liegen zu lassen. Dafür lohnt es sich umso mehr, Extra-Einzahlungen in die gesetzliche Rentenkasse zu tätigen. Dadurch können fehlende Schulbildungszeiten ausgeglichen werden. Häufig gibt es überraschende Lücken im Lebenslauf zwischen dem 16. und 17. Lebensjahr. Wer bis zum 45. Lebensjahr einen Antrag bei der zuständigen Rentenversicherung stellt, der kann für die fehlenden Monate zwischen 84 und 1.159 Euro einzahlen. Das hat zur Folge, dass die Wartezeit auf die Rente 5 Beitragsjahre verkürzt wird und die Mini-Rente gesichert wird.

Kinder werden angerechnet

Alle Eltern, die vor 1955 geboren sind und die Wartezeiten nicht erfüllen, haben die Möglichkeit, sich sechs Monate vor dem Einreichen der Regelsaltersgrenze noch nachversichern zu können. Es rentiert sich vor allem für die Eltern, dessen Kind nach 1991 geboren ist. Einmalig kann eine Summe von 27.152 nachgezahlt werden, so dass eine monatliche Bruttomonatsrente von 121 Euro gesichert ist. Wenn es keine Rentenerhöhung gibt, dann hat sich die Zahlung bereits nach 19 Jahren rentiert.

Freiwillige Beiträge sind vorteilhaft

Rentenvorsorge - Rente aufbessernWer wegen der Geburt des Kindes nur ganz kurz berufstätig war, der sollte eine Nachzahlung in Betracht ziehen. Ansonsten würde kein Anspruch auf die gesetzliche Altersicherung bestehen. Auf dem Rentenkonto werden für jedes vor 1992 geborene Kind rund 2 Jahre Erziehungszeit auf dem Rentenkonto vermerkt. Eine Altersrente ist aber erst ab 60 Monaten gewährleistet. Wer also ein Kind hat, dass vor 1992 geboren ist, müsste für 12 Monate nachzahlen. Das wären aktuell zwischen 84 und 1159 Euro. Dadurch steht der Mutter eine Minirente von 124 bis 180 Euro zu. Die letzte Gelegenheit für die Einzahlung ist 12 Monate vor dem Einreichen der Rente.

Späterer Renteneinstieg

Wenn es körperlich möglich ist, dann sollte sich jeder Arbeitnehmer überlegen, ob er nicht doch erst später die Rente beantragt. Für jeden Monat, der länger eingezahlt wird, kommen 0,5% Zinsen auf die Altersvorsorge. Wenn Sie die zukünftige Rentensteigerung der folgenden Jahre miteinrechnen, dann ist der Zinseffekt noch höher. Ein durchschnittlicher Verdiener, der mit 20 ausgelernt hat, erhielt im letzten Jahr eine Rente von 1.324 Euro bei einem Alter von 65 Jahren und 4 Monaten. Wenn Sie aber erst mit 67 die Rente beantragen würden, dann hätten Sie 14% mehr Rente. Das wäre in diesem Fall 1.510 Euro. Wenn er es noch ein Jahr länger schafft, dann besteht ein Zuwachs von 23%. In diesem Fall liegt die Rente monatlich bei 1.620 Euro.

Die Flexirente 2017

2017 gibt es eine neue Alternative, die Flexi-Rente. Sie macht das Weiterarbeiten noch attraktiver. Wenn Sie früher in den Ruhestand gehen, dann können Sie sich durch ein stundenweises Arbeiten die Rente aufbessern. Die bisherige Grenze von 450 Euro pro Monat wird flexibler.

Ernährung im Alter

Wenn man älter wird, möchte man sich die Gesundheit und Leistungsfähigkeit gerne so lange wie möglich erhalten. Die meisten Menschen machen viele Pläne für das Rentnerleben und möchten nach einem arbeitserfüllten Leben gerne Hobbys, Reisen oder einfach Freizeit mit der Familie genießen. Eine gute Gesundheit – geistig sowie körperlich- ist dazu natürlich eine Grundvoraussetzung. Mit einer seniorengerechten Ernährung kann man die Vitalität so lange wie möglich erhalten.

FItness im Alter

Fit im Alter durch gesunde Ernährung

Gesunde Ernährung ist in jedem Lebensalter von Wichtigkeit. Wer sich richtig ernährt, kann Krankheiten vermeiden und den Altersprozess hinauszögern. Doch besonders bei älteren Menschen ist es wichtig, auf eine angemessene Ernährung zu achten. Die Bedürfnisse sind auf Grund der Veränderungen im Körper anders, als bei jüngeren Menschen und auch verschiedene altersbedingte Krankheit sowie die Einnahme von Medikamenten können zu bestimmten Ernährungsnotwendigkeiten beitragen. In jedem Falle kann man mit einem angemessen Speiseplan selbst dazu beitragen, das eigene Wohlbefinden positiv zu beeinflussen.

So verändert sich der Körper im Alter

Man kann davon ausgehen, dass altersbedingte körperliche Veränderungen im Körper bei Frauen nach der Menopause und bei Männern etwa ab dem 65. Lebensjahr einsetzen. Zunächst einmal verändert sich die Körperzusammensetzung. Der Wassergehalt und die Muskelmasse nehmen ab, während der Fettgehalt zunimmt. Das bedeutet auch, dass man im Alter ruhig ein wenig mehr wiegen darf, ohne dabei als übergewichtig zu gelten. Da Übergewicht jedoch auch im Alter die Gesundheit belastet, sollte man das Gewicht und den BMI regelmäßig überprüfen. Zu den weiteren Veränderungen gehören eine Verlangsamung der Verdauung, Verminderter Durst und oft auch eine verminderte Speichelbildung. Die veränderte Körperzusammensetzung sowie eine verminderte körperliche Aktivität haben zur Folge, dass der Energiebedarf sinkt. So sollten mit der Ernährung weniger Kohlenhydrate aufgenommen werden, während die Versorgung mit Proteinen, Mineralstoffen und Vitaminen jedoch unbedingt aufrecht erhalten werden muss.

Die besten Komponenten für eine altersgerechte Ernährung

Flüssignahrung im Alter

Flüssignahrung ist im Alter besonders empfehlenswert

Da das Durstgefühl im Alter nachlässt, sollte darauf geachtete werden, dass man ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Mindestens 1.5 Liter Flüssigkeit sollten pro Tag aufgenommen werden. Idealerweise sollte man dabei Wasser sowie Kräuter- und Fruchttees bevorzugen. Um einer Mangelernährung entgegen zu wirken, ist ein ausreichendes Maß an Obst und Gemüse von Wichtigkeit. Wenn Kauen zur Qual wird, eignen sich Geräte wie Mixer oder Entsafter (siehe Entsafter Test), die die Nahrung in verzehrbare Flüssigkeit umwandeln und die wertvollen Nährstoffe trotzdem aufrechterhalten. Es ist empfehlenswert, fünf kleine Portionen am Tag zu sich zu nehmen. Brot, Nudeln, Reis und Kartoffeln stellen einen weiteren wichtigen Teil der Ernährung da. Vollkornprodukte sind dabei generell vorzuziehen, da sie reich an Ballaststoffen und Vitaminen sind. Jedoch ist beim Verzehr voll Vollkornprodukten auch eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme wichtig, um Verstopfung zu vermeiden. Auch Milch und Milchprodukte sollten in der Ernährung enthalten sein, wobei es ratsam ist, auf die fettarme Variante zurückzugreifen. Dadurch erhält man eine regelmäßige Kalziumzufuhr, die den Abbau der Knochenmasse aufhalten kann. Fisch und Fleisch sollte nur in geringeren Mengen gegessen werden, um eine hohe Aufnahme von Purinen und Cholesterin zu verhindern, die Gicht und Arteriosklerose begünstigen können.

Mit einer gut abgestimmten Ernährung, kombiniert mit ausreichender Bewegung kann man auch im Alter fit bleiben und den wohl verdienten Ruhestand so lange wie möglich genießen.

Altersvorsorge: Was versteht man darunter?

Alter Mann mit Stock

Was beinhaltet die Altersvorsorge?

Bei der Altersvorsorge handelt es sich um Geldeinzahlungen, die in einen Vertrag eingezahlt werden, um später im Rentenalter davon seinen Lebensabschnitt genießen zu können. Das angesparte Kapital wird bei Rentenbeginn in monatlichen Zahlungen ausbezahlt. Der Bereich der kapitalgedeckten Sparmöglichkeiten beinhaltet zum Beispiel Rentenversicherungen oder Lebensversicherungen. Hier wird während der Erwerbstätigkeit für das Alter vorgesorgt, damit es später zur Verfügung steht.

Für jede Person ist es sehr sinnvoll im Alter vorzusorgen, da die gesetzliche Rente aus der deutschen Rentenversicherung in den meisten Fällen nicht ausreicht, um seinen Lebensabend bestreiten zu können. Zudem gibt es einige Vorsorgemaßnahmen, die der Staat zusätzlich unterstützt, zum Beispiel durch Zuzahlungen oder steuerlichen Sparmodellen. Aber auch nicht geförderte Maßnahmen zur Altersvorsorge können durchaus attraktiv ausfallen. Dazu gehört auch die Anschaffung von Wohneigentum, so dass im Rentenalter keine Miete anfällt.

Die gesetzliche Rente

Eine der drei Säulen der Altersvorsorge stellt die gesetzliche Rente dar. Hier erhalten die Versicherten eine Altersrente sobald sie das Renteneintrittsalter erreicht haben. Die Beiträge für die Rente werden dabei vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufgeteilt. So braucht der Beitragszahler nur einen Teil für die gesetzliche Rente aufbringen. Je höher dabei der monatliche Verdienst ausfällt, umso mehr Beiträge werden fällig.

Senioren achten

Die Rentenberechnung

Wie hoch am Ende die gesetzliche Rente ausfällt, hängt von einigen Faktoren ab. Dazu zählen vor allem die Zeiten, in denen Beiträge einbezahlt wurden. Die ersten Einzahlungen erfolgen bereits während der Dauer einer Berufsausbildung. Ein weiterer Faktor stellt die Höhe vom Einkommen dar. Denn je mehr während der Erwerbsphase verdient wurde, umso mehr Beiträge konnten einbezahlt werden. Dies macht sich bei der Rentenberechnung positiv bemerkbar. Liegen allerdings Zeiten vor, wo keine Zahlungen auf das Rentenkonto getätigt werden konnten, zum Beispiel durch Krankheit oder Arbeitslosigkeit, fällt die Berechnung am Ende geringer aus. Hier ist es auf jeden Fall ratsam neben der gesetzlichen Rentenversicherung noch eine private Vorsorge zu tätigen, um später eine entstandene Rentenlücke auszugleichen.

Deutsche Rentenversicherung

Bei der deutschen Rentenversicherung handelt es sich um einen Sammelbegriff für die Träger von Bundes- und Regionalebene. Seit dem Jahr 1957 basiert das System der Rentenversicherung auf Basis von einem Umlageverfahren. Hier zahlt die arbeitende Bevölkerung Beiträge in die Rentenkasse, die für Auszahlungen an die Rentner genutzt werden. Durch dieses Verfahren, können Renten sofort ausgezahlt werden und es wird vermieden, dass das angesammelte Kapital durch Wirtschaftskrisen vernichtet wird.

Gesundheit im Alter: Die Anleitung zum gesunden Altern

Gesund in den Ruhestand

Wofür lohnt es sich gesund zu bleiben?

Nach einem anstrengenden und teils stressigem Arbeitsleben kommt endlich der wohlverdiente Ruhestand. Doch erhöht sich im Alter das Risiko zu erkranken. Zu den typischen auftretenden Krankheitsbildern gehören Demenz, Parkinson und Herz- und Kreislaufprobleme. Der Alltag kann dadurch erheblich beeinträchtigt werden. Nun stellen Sie sich vor, das Alter für die Ausbezahlung der Rente ist erreicht und es kommt Freude auf, weil sie sich nun den Dingen widmen können, die sie schon immer tun wollten und für die früher keine Zeit war. Doch dann funktioniert dies doch nicht wie geplant; und das alles nur, weil sie vergessen, dass sie den Herd angemacht haben oder ihre Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist. Um diesen Risiken vorzubeugen finden Sie im nächsten Abschnitt Methoden, mit deren Hilfe sie die Gesundheit im Alter erhalten können.

Wie kann ich gesund alt werden?

Treiben Sie Sport! Laut einer Studie leben Menschen, die sich sportlich betätigen, im Schnitt 6 Jahre länger. Ausdauersport stärkt das Herz und den Kreislauf. Haben Sie bereits Probleme mit ihren Gelenken oder andere Beschwerden, die ihnen den Sport erschweren, ist es ratsam, sich an einen Arzt zu wenden, der geeignete Übungen empfehlen kann.

Behalten Sie die Zahl auf der Waage im Auge! Fettgewebe kann Krankheiten wie Diabetes und Herzleiden fördern und den Gelenken eine zusätzliche Last aufbürden. Auch wenn Sie merken, dass sie stark an Gewicht verlieren, sollten sie wachsam bleiben, denn dies kann ein Anzeichen von Muskelschwund sein. Welches Gewicht für ihren Körperbau angemessen ist, erfahren Sie bei ihrem Hausarzt.

Alte lachende Dame

Konsumieren Sie keinen Alkohol und vermeiden sie das Rauchen! Bei vielen Patienten, die an Lungenkrebs erkankt sind, ist der Genuss von Nikotin die Hauptursache. Selbst wenn Sie sich noch im hohen Alter dafür entscheiden, der Zigarette Auf Wiedersehen zu sagen, kann das Krankheitsrisiko noch deutlich vermindert werden.

Des Weiteren ist der Gang zur Vorsorge ein wichtiger Bestandteil für die Gesundheit im Alter. Wenn Krankheitsbilder frühzeitig erkannt werden, kann ihnen eher entgegengewirkt werden. Neben den Ratschlägen für die Lebensgestaltung sind auch psychologische Faktoren ein wichtiger Bestandteil, um die Gesundheit im Alter zu gewähren. Wenn Sie gestresst sind, sollten Sie sich Zeit für sich einräumen, da Stressbelastungen das Immunsystem schwächen und so Krankheiten begünstigen. Etwas Neues zu lernen ist ebenfalls eine hilfreiche Methode, um Demenz vorzubeugen, denn dadurch behält das Gehirn seine Tätigkeit. Soziale Kontakte erhalten die Gehirnzellen durch Informationsaustausch ebenfalls am Leben.

Die Ernährung und der Entsafter als Hilfsmittel

Gesunde Ernährung

Eine Ernährung, die auf Gesundheit im Alter zielt, sollte reich mit Fisch, Obst und Gemüse bestückt sein. Fisch enthält Omega-3-Fettsäuren, die das Risiko an Erkrankungen, die mit Herz- und Kreislauf verbunden sind, senken. Obst und Gemüse enthalten viele verschiedene Vitamine und Ballaststoffe, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken sollen. Außerdem sollten Sie am Tag mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Die Verlockung statt einer Kiwi oder einer Zitrone einen Schokoriegel zu essen ist groß. Schließlich ist das Auspacken der Plastikverpackung weitaus unkomplizierter und weniger zeitaufwendig als die Innereien einer Kiwi herauszuholen. Bei solchen Situaionen kann ein Entsafter helfen. Der Entsafter erspart viel Zeit, da er einen Großteil ihrer Arbeit übernimmt. Er hilft, auch in stressigen Situationen an einer gesunden Ernährung festzuhalten.

Die deutsche Rentenversicherung: Was Sie wissen sollten…

Deutsche Rentenversicherung Aufgaben

Der Aufgabenbereich der Deutschen Rentenversicherung

Die Deutsche Rentenversicherung hat ihren Hauptsitz in Berlin, dazu gibt es noch weitere Standorte, wie zum Beispiel in Gera, Würzburg und Stralsund. Das Tätigkeitsfeld umfasst gesetzliche Aufgabenbereiche.

Am Standort Würzburg befindet sich die Datenstelle der Rentenversicherung, welche dafür Zuständig ist, die jeweiligen Versicherungsnummern zu vergeben. Außerdem ist sie für die Annahme von Rentendaten und dient als Verteilstelle, sowie für den Datenaustausch untereinander zuständig. Dazu gehören auch Institutionen wie die Sozial- und Familiengerichte, die Finanzverwaltung und die örtliche Kommunen. Zudem koordiniert die Stelle den Renten Service mit den Rentenversicherungsträgern.

Aufgaben und Leistungen

Als Aufgabenbereich befasst sich die deutsche Rentenversicherung um die Altersvorsorge der Beschäftigten, sowie den Personen, die einer Rentenversicherungspflicht unterliegen, aber auch Zahlungen die auf einer freiwilligen Basis erfolgen.

Die ganzen Aufgaben werden durch den Regional- und Bundesträger wahrgenommen. Auch wenn in den letzten Jahren die private Vorsorge immer mehr in den Fokus gerät, nimmt die deutsche Rentenversicherung immer noch eine bedeutende Stellung im Bereich der Erwerbs- und Alterssicherung in Deutschland ein. Die Leistungen sind dabei im Sozialgesetzbuch (SGB VI) geregelt.

Die Leistungen der deutschen Rentenversicherung richten sich nach den jeweiligen Beiträgen, die eingezahlt wurden. Dazu zählten die Leistungen der Altersrente, einer verminderten Erwerbstätigkeit, die Witwen- und Waisenrente, sowie Leistungen für eine berufliche- und medizinische Rehabilitation.

Rentner schützen

Was ist die Rente?

Die Rente wird auch als Ruhegeld oder Pension bezeichnet und stellt eine Altersvorsorge dar. Sie wird jeden Monat an bezugsberechtigte Personen ausbezahlt und dient als Geld für das Rentenalter, um damit den Lebensunterhalt finanzieren zu können.

Die Gelder für die Rente, kommen aus dem Genarationenvertrag. Dieser wurde gesetzlich eingeführt, wobei die erwerbstätige Generation Beiträge einzahlt, die Personen erhalten, die aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind. Jeder Beitragszahler erhält dabei den Anspruch später selber im Alter einen Anspruch auf Rente zu haben. Somit übernimmt die junge und aktive Generation die Rentenleistungen der älteren Personen. Durch diesen Kreislauf werden die Rentenzahlungen gesichert.

Durch ständige politische Anpassungen, wird die Rentenpolitik auf veränderte Rahmenbedingungen umgebaut, damit die Rentenzahlungen auch in Zukunft noch sicher ausbezahlt werden können. Durch eine geringere Geburtenrate und eine steigende Lebenserwartung, hat der demografische Wandel allerdings seine Spuren hinterlassen. Hier müssen noch große Aufgaben bewältigt werden, damit die Rentenpolitik auch weiter in diesem Maße bestehen bleiben kann. Die Anpassungen zielen vor allem auf langfristige Maßnahmen, denn nur so kann auch die kommende Generation auf eine sichere Altersvorsorge vertrauen.

Rentenantrag stellen

Rentenantrag stellenSämtliche Leistungen von der deutschen Rentenversicherung gibt es nur, wenn entsprechend ein Antrag gestellt wurde. Auch wenn der eigene Rentenanspruch geltend gemacht werden soll, muss rechtzeitig ein Antrag bei der zuständigen Stelle eingesendet werden. Dafür gibt es einen entsprechenden Antragsvordruck. Dadurch soll sichergestellt werden, dass das Verfahren beschleunigt wird.

Neben dem eigentlichen Rentenantrag bedarf es sämtlicher Versicherungsunterlagen und zwar von den Zeiten, wo der Versicherte beruflich beschäftig war und diese nicht erfasst sind. Dazu gehören zum Beispiel Nachweise über die Ausbildungszeiten, Fehlzeiten durch Krankheit, Nachweis wenn eine Arbeitslosigkeit vorlag, sowie die Geburtsurkunden von Kindern. Auch ein Lehrvertrag oder ein Kaufmannsgehilfenbrief sollte eingereicht werden, wenn dieser abgebrochen wurde.

Weitere Unterlagen werden benötigt, dazu zählen die Steueridentifikationsnummer, die aktuellen Kontodaten (IBAN und BIC), wie auch ein gültiger Reisepass oder Personalausweis.

Reibungsloser Rentenübergang

Damit ein reibungsloser Übergang von dem Beschäftigungsverhältnis in das Renteneintrittsalter vorgenommen werden kann, sollte ein Rentenantrag mindestens drei Monate bevor das Renteneintrittsalter erreicht wird, abgegeben werden. Sollte es zu Verzögerungen kommen, besteht die Möglichkeit einen Vorschuss für die zukünftige Renten zu erhalten.

Um beim Ausfüllen von dem Rentenantrag Unterstützung zu bekommen, stehen Auskunfts- und Beratungsstellen zur Verfügung. Auch Mitarbeiter von Gemeinden können in diesen Angelegenheiten mit Rat zur Seite stehen.